Das Ministerium für Staassicherheit der DDR
Schild und Schwert der Partei
Der Minister für Staatssicherheit
Ein Polizistenmörder
Video: Ralf Gründer, 2003.
Der Berliner Staatsanwalt Matthias Bath berichtet über den zweifachen Polizistenmörder Erich Mielke. Vermutlich im Auftrag seiner Partei hatte Erich Mielke 1931 am Bülowplatz in Berlin-Friedrichshain die Polizeioffiziere Lenk und Umlauf hinterrücks erschossen. Von den politischen Machthabern der sowjetischen Besatzungszone wurde der Mörder mit der einflußreichen Position eines Ministers für Staatssicherheit belohnt.
Über Hohenschönhausen
Ein ehemaliger Häftling berichtet
Video: Ralf Gründer, 2002
Der Iraner Hossein Yazdi berichtet über die Haftbedingungen (1961) in der Stasi-Sonderuntersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen.
Weitere Information erhalten Sie im Dokumentarfilm Strafgefangener 382
Historischer Abriß
Im Westen beschäftigten sich die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU) und der
Untersuchungsausschuß freiheitlicher Juristen (UfJ) mit dem von der SED
ausgehenden staatlichen Terror gegen Andersdenkende.
Von diesen Gruppen wurde immer wieder auf das Unrecht hingewiesen, welches Menschen im Machtbereich der
sowjetischen Besatzungszone erleiden mußten. Der SSD/MfS-Terror hörte aber nicht an der
so genannten Staatsgrenze West der DDR auf. Aus Berlin (West) wurden unliebsame Personen durch den
SSD bzw. das MfS in den sowjetischen Besatzungssektor (Ostberlin) entführt.
Andere Personen wurden unter falschen Vorzeichen in die DDR eingeladen, um dann,
wie Hans-Joachim Helwig-Wilson,
verhaftet und für Jahre weggesperrt werden zu können.
Schon 1962 erschien, herausgegeben vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen,
ein 251 Seiten starker Band mit dem Titel »DER STAATSSICHERHEITSDIENST«.
Der Autor beschreibt das Wesen des Staatssicherheitsdienstes, die Entwicklung der politischen Geheimpolizei
und des Staatssicherheitsdienstes. In weiteren Dokumenten berichten Zeitzeugen
über den Terror und die Verbrechen, die von diesem Dienst ausgingen.
Lenin: „Werke” Bd. VI, Seite 336
„Nur Schufte und Idioten können sich einbilden, daß das Proletariat erst die Majoriät haben muß in Wahlen”. — „Nachdem das Proletariat genügend mächtige politische und militärische Stoßtruppen versammelt hat, muß es die Bourgeoisie stürzen und ihr die Staatsgewalt entreißen, um sie ihren Klasseninteressen dienstbar zu machen”.
Ich liebe doch..
„Wir haben, Genossen, liebe Abgeordnete, einen außerordentlich hohen Kontakt mit allen werktätigen Menschen, in überall, ja, wir haben einen Kontakt, ja, wir haben einen Kontakt, ihr werdet gleich hören, ihr werdet gleich hören, warum, ich liebe, ich liebe doch alle, alle Menschen, na, ich liebe doch, ich setze mich doch dafür ein!”
Erich Mielke in der DDR-Volkskammer am 13. November 1989
